Bericht Chill&Destroy 2010 Funpark Heubach

Hier ein kurzer Eindruck des diesjährigen CAD Tourstops im Funpark Heubach 6.2.2010

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Schon im Vorfeld wurde klar, dass es ein besonderer Event werden würde. Zum einen, da sich schon mit den Voranmeldungen ein beachtliches Starterfeld ergab, zum anderen durch den Red Bull Scouting Stop mit Olympiasiegerin Halfpipe 1998 Nicola Thost. Dies ließ  auf ein starkes Starterfeld gerade bei den Kids hoffen, welche mit 15 Startern unter 16 Jahren ordentlich auftrumpften und zeigten, dass der Nachwuchs bereit ist. Besonders stark waren hier die Kids aus Belgien vertreten, wobei der Jüngste mit 9 Jahren schon ordentlich die Kicker und Boxen in seinen Run einbauen konnte. Schön  zu sehen war, dass die ganz jungen Kids nach dem Contest hinter der Wall wie normale KInder spielten und eben nicht nur von den Eltern gepushte Contestmaschinen waren.

Auch bei den Girls ging es ordentlich zur Sache. Die 10 angereisten Frauen zeigten, was in Ihnen steckt. Neben guten Runs über die Rails und Boxen wurden die Kicker mit diversen Grabs und sogar der mittlere mit einem schönem Fs360 bearbeitet.

In der Liga Snowboard Men ließ sich dieses Jahr eine deutliche Steigerung des Niveaus feststellen. Neben sauberen Rail- und Boxencombos wurde besonders der große Kicker beeindruckend zernommen. Diverse invertet 540 Variationen, 720 und Flips machten schnell klar, dass es ein hartes Finale geben würde. Von den Locals schafften es Michael Gropp (HarteKante - nach den Qualiläufen auf Platz 5) und Felix Elschner aus Jena unter die ersten 11 Starter. Leider kann ich Euch die genaueren Platzierungen noch nicht sagen, da wir während der Siegererhung bereits das Licht für die Nightsession aufbauten. Sobald sie veröffentlicht sind, könnt ihr es hier oder auf der Chill&Destroy Seite nachlesen. Die Nightsession wiederum verlief eher ruhig, da die meisten schon zu geschafft waren vom Tag. So konnte sich das Chill&Destroy Team in Ruhe im Park austoben. Der Abend endete feucht-fröhlich auf der anschließenden After-Contest-Party in der Pistenbullyhalle.

Als kleines Manko könnte man die langen Wartezeiten während der Runs betrachten. Wie man dies anders gestalten kann, wissen wir leider auch nicht. Bis zum Finale zog es sich lange hin.

Was uns allen in Anbetracht des starken Nachwuchses, welcher sogar aus Belgien anreiste, wieder deutlich vor Augen geführt wurde, war das heimische Nachwuchsproblem. Es gibt nur wenige Kids bei uns. Die Locals aber werden immer älter und auch für die Zukunft des Parks sind wir auf Nachwuchs und dessen Unterstützung angewiesen. Wir wissen leider nicht, wie man zu Playstation und Co konkurrenzfähig bleiben soll. Besonders ärgerlich war dies für die Shaper, welche sich Freitag von früh um acht bis abends um sechs zunächst zu zweit, später zu viert hinstellten, um den Park so herzurichten. Ein ganz dickes Dankeschön geht deswegen an die Aldi-Brothers, Mario ,dem Dude mit der gebrochenen Hand (dessen Namen ich mal wegen der Krankschreibung nicht erwähne), Servus den Pistenbullyfahrer und dem Typ mit dem Bagger. (Töfte, 7.2.10)

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